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Meine Erfahrungen mit dem hl. Josef – Schweiz

Seit frühester Kindheit war mir bewusst, wie sehr Maria und Josef zusammen gehören. Die Krippe beim Christbaum an Weihnachten, die Weihnachtsgeschichte, die Weihnachtslieder. Kinder haben ihre eigene Logik; sie verstehen mehr, als sie in Worte kleiden können.

 

Ich habe einen etwas jüngeren Bruder mit Namen Josef und ich heiße Maria. Bei einem Besuch sagte ich einmal zu einer älteren Frau: «Wir zwei werden heiraten; wir gehören zusammen!» Sie können sich die Reaktion der Frau vorstellen.

Es berührt mich auf besondere Weise, dass Papst Franziskus ein Jahr des heiligen Josef ausruft! Oft wird Josef als der stille Mann hingestellt, dem es leicht fiel, alles einfach so anzunehmen! – Auf diese Weise, so glaube ich, werden wir der Gestalt dieses aufrechten, tiefsinnigen und gläubigen Mannes namens Josef nicht gerecht.

Wenn ich die Worte der Bibel bei Matthäus 1,18 ff betrachte, dann höre ich heraus, dass Maria und Josef miteinander im Gespräch waren über das, was sie zutiefst bewegt hat. Und sowohl Josef als auch Maria hörten auf das, was Gott ihnen sagte. Die horizontale und die vertikale Beziehungsebene begegnen sich, bereichern sich gegenseitig. Das geschah in Tat und Wahrheit bei Josef und Maria. So sind Maria und Josef für uns Vorbilder für einen dialogischen Umgang miteinander, der nach meiner Überzeugung von grösster Bedeutung ist! Und gleichzeitig sind sie Vorbilder für ein grenzenloses Lauschen auf das, was Gott ihnen sagte!

Sr. Maria Dörig/ Schweiz

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