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Teil der lebendigen Geschichte unserer Kongregation

Am 5. August reiste Generaloberin Sr. Josephina D’Souza in Begleitung von Generalrätin Sr. Adelheid Scheloske nach Deutschland zur kanonischen Visitation der Deutschen Provinz, wo sie während der nächsten acht Tage in den beiden Gemeinschaften Marienborn / Limburg und am St. Josefshaus in Refrath Gespräche mit jeder einzelnen Schwester und mit verschiedenen Gruppen und Gremien führte.

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Die Besucherinnen nahmen am gemeinsamen Gebet, an den Mahlzeiten und der Rekreation teil. All diese Begegnungen waren für beide Seiten bereichernd.

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Jüngere und ältere Schwestern kamen mit Freude der Einladung ihrer Generaloberin nach, ihre Herzen zu öffnen und die Visitation als Zeit der Gnade zu begreifen, die die Verbundenheit zwischen Provinz und Generalleitung stärkt. Offen und freimütig erzählten sie von ihren Erfahrungen und Hoffnungen, Schwierigkeiten und Sorgen, Freuden und Träumen für die Zukunft der Gemeinschaft. Sr. Josephina brachte ihrerseits den Schwestern der Mutterprovinz unserer Kongregation Empathie, Respekt und Dankbarkeit für ihren langjährigen treuen Dienst entgegen.

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Sie ermutigte die älteren Schwestern, weiterhin die kleinen Aufgaben wahrzunehmen, die ihnen möglich sind, und durch ihre Präsenz, ihr Gebet, ihr Leiden, ihre Weisheit und Treue ein stilles, aber kraftvolles Apostolat für die Gemeinschaft zu leben. Sie ermutigte die jüngeren Schwestern ihren Dienst weiterhin mit Mitgefühl und Demut, Achtsamkeit und einem hörenden Herzen auszuüben. Zum Schluss der Visitation legte sie allen zur Einübung die drei Haltungen der Dankbarkeit, des Vertrauens und der Hoffnung ans Herz.

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Unmittelbar nach der Visitation feierte die Deutsche Provinz am 15. August den Professtag der meisten Schwestern. Fünf von ihnen konnten nach 65 Jahren das eiserne Jubiläum ihrer Bindung an Gott feiern. So setzte sich das frohe Miteinander im gemeinsamen Feiern fort. In der Vesper am Vorabend erinnerte Provinzoberin Sr. Astrid Meinert an wichtige Stationen im Leben jeder einzelnen Jubilarin, und anschließend gratulierte Sr. Josephina allen in einer kurzen Ansprache. In Erinnerung daran, dass es auf ihren Wegen Zeiten der Freude und Zeiten der Prüfung gab, brachte sie die Überzeugung zum Ausdruck, dass die größte Lektion, die das Leben der Schwestern vermittelt die ist, dass Berufung nicht durch unsere eigene Kraft getragen wird, sondern durch Gottes unerschütterliche Gnade. „Jede von Ihnen ist Teil der lebendigen Geschichte unserer Kongregation. Wir wurden durch Ihr Zeugnis, Ihren Dienst und Ihre Treue gesegnet und bereichert. Jede von Ihnen ist in Gottes Augen einzigartig und kostbar.“

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Am Vormittag des Festes Maria Himmelfahrt kamen dann alle Schwestern aus Deutschland zur Feier der Festtagsmesse in der Kapelle des Provinzhauses in Limburg zusammen. Mit einem festlichen Mittagessen und einer frohen Runde bei Kaffee und Kuchen setzte sich die Feier fort. Zum Abschluss richtete sich in der gemeinsamen Vesper noch einmal der Dank aller an Gott.

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Text: Sr. Adelheid Scheloske SAC
Fotos: Schwestern der Deutschen Provinz