Der Weltumwelttag 2026, der weltweit jedes Jahr am 5. Juni begangen wird, wurde in einigen Provinzen unserer Kongregation mit Eifer und Freude gefeiert. Der Schwerpunkt des diesjährigen Weltumwelttags lag auf dem Klimawandel, zu dessen Feier die JPIC-Kommission (Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung) unserer Kongregation aufgerufen hatte.
Natur und Erde bilden ein kunstvoll ausbalanciertes System. Wir alle sind aufgerufen, die dringenden Signale wahrzunehmen, die die Erde aussendet, und unsere Entscheidungen bewusst zu treffen, um der Erde unsere eigenen Signale zurückzusenden. Weltweit führen die vorherrschenden Produktions- und Konsummuster zu Umweltzerstörung, Ausbeutung von Ressourcen und dem Aussterben von Arten. Unsere Erde spricht zu uns, und wir müssen zuhören, wenn wir überleben wollen. Wir sind ein wertvoller Teil des Lebensnetzes der Erde und haben die Pflicht, das Gleichgewicht der Schöpfung zu wahren.
Rom
Die Gemeinschaft des Generalats in Rom kam am 5. Juni zu einem besinnlichen Gottesdienst zusammen, um für Mutter Erde zu beten und das Engagement für die Rettung unseres Planeten zu erneuern. In der Kapelle waren Symbole ausgestellt, die verschiedene Elemente der Natur darstellten, die eine heilige Offenbarung der Macht Gottes sind und uns an die Verbindung zwischen Mensch und Natur erinnern sollen.
Indien
Die indische Provinz organisierte Veranstaltungen in den Gemeinschaften Bagbasa und Twichakma, beide im Bundesstaat Tripura im Nordosten Indiens gelegen. Schwestern, Angestellte und Kinder aus den Hostels beider Gemeinschaften brachten ihr Engagement für die Werte von Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung aktiv zum Ausdruck, indem sie durch Baumpflanz- und Reinigungsaktionen sinnvolle und bereichernde Erfahrungen für alle Teilnehmenden ermöglichten.
Diese Initiativen trugen nicht nur zu einer grüneren und saubereren Umwelt bei, sondern halfen auch dabei, ein Bewusstsein für die Bedeutung des Naturschutzes und eines nachhaltigen Lebensstils zu schaffen. Die begeisterte Teilnahme der Kinder spiegelte ein wachsendes Verantwortungsbewusstsein gegenüber der Schöpfung wider und inspirierte sie dazu, sich aktiv für die Umwelt einzusetzen. Durch diese einfachen, aber bedeutungsvollen Aktionen bekräftigten die Gemeinschaften ihr Engagement für den Umweltschutz und die Förderung einer besseren Zukunft für kommende Generationen.
Südafrika
Die südafrikanische Provinz beging den Weltumwelttag am 5. Juni in der St. Joseph Sonder-Schule in Pinelands, Kapstadt. Kinder und Angestellte der Schule pflanzten Bäume, gesponsert vom Zentrum für Umweltschutzbildung, einer Einrichtung, die in Schulen das Umweltbewusstsein und die Verantwortung bei Lehrenden, Schülerinnen und Schülern fördert. Diese Veranstaltung brachte die Teilnehmenden zusammen, um gemeinsam einen positiven Beitrag zu einer grüneren Zukunft zu leisten.
Mögen diese Taten der Liebe dazu beitragen, Gottes Schöpfung zu bewahren, die Gerechtigkeit Christi widerzuspiegeln und die Hoffnung des Heiligen Geistes an heutige und zukünftige Generationen weiterzugeben. Möge jede Entscheidung, die wir treffen, um für unseren Planeten zu sorgen, dazu beitragen, eine grünere und bessere Welt um uns herum zu schaffen.
Text: Sr. Alda Isa Paes SAC, JPIC-Generalkoordinatorin
Fotos: Sr. Alda Isa Paes SAC, Schwestern aus den Gemeinschaften in Tripura / Indien, Sr. Prescilla Rego SAC














